Wärmetauscher

Wärmetauscher

Der Wärmetauscher bietet eine gute Lösung das Beckenwasser zu erwärmen, egal ob Hallen- oder Freibad. Der Apparat für diese Art der Poolbeheizung überträgt thermische Energie von einem Medium auf ein anderes. Er ermöglicht das Beheizen Ihres Schwimmbades durch Wärmepumpe, Solaranlage, Gas- oder auch Ölkessel. Im Gerät selbst laufen zwei Hydraulikkreise gegeneinander, und zwar der „Primäre Kreis“ und der „Sekundäre Kreis“. Der erste Kreis ist das warme Wasser vom Kessel, der die Wärme liefert und der zweite ist das Schwimmbadwasser, das aufgewärmt wird.
Nachdem das Wasser des Pools nicht einfach durch den Kreislauf der Zentralheizung geschickt werden kann, ist der Wärmetauscher zwischen den beiden Wasserkreisläufen das Trennglied.
Man geht von einer primären Heiztemperatur zur Beckenwassererwärmung von 80° C aus. Zur Beckenwasser-Ersterwärmung lässt sich die Kesseltemperatur problemlos solange konstant auf 80° C einstellen, d.h. die automatische Regelfunktion manuell überbrücken, bis die gewünschte Temperatur des Poolwassers erreicht ist. Der Heizkessel kann dann wieder automatisch selbstregelnd gefahren werden, da diese Temperatur zur konstanten Haltung der Badwasser-Temperatur völlig ausreicht.
Folgende Parameter sind für die Dimensionierung des Wärmetauschers zu beachten: Heizleistung, Poolwasser-Temperatur, untere Heizmittel-Temperatur, Mindest-Volumenstrom, heizseitiger und schwimmbadseitiger Druckverlust. Bringt man die Gebäude-Heiztemperaturen um ca. 80° C rechnerisch in Ansatz, gibt es bei den handelsüblichen Wärmetauschern keine Probleme. Bei Einsatz von Niedrigenergien ist es hingegen anders. Je niedriger die Heiztemperatur ist, desto größer muss die Heizfläche sein, um die gleiche Wärmeenergie an das Badewasser übertragen zu können.
Wenn die Wasseraufbereitung mit Salz erfolgt, werden Wärmetauscher aus Titan eingesetzt.
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